Über mich

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Was Sie über mich wissen sollten

Neugierig

Neugier bedeutet für mich, dass ich Menschen mit einer offenen und interessierten Haltung begegne. Ich bin neugierig auf Ihre Erfahrungen und Motive und versuche nicht, Ihnen meine Weltsicht überzustülpen. Ich habe keine Vorstellung davon, wie Sie Ihr Leben führen sollen. Aber ich helfe Ihnen gerne, das für sich selbst herauszufinden. Ich selbst interessiere mich für unterschiedlichste Felder: von Psychologie, innerer Arbeit und Neurowissenschaften bis hin zu Literatur, Kochen oder auch Fußball.

Humorvoll

Die positive Wirkung von Humor für Gesundheit und Produktivität ist wissenschaftlich umfassend nachgewiesen. Lachen fördert Serotoninausschüttung und Serotonin fördert unter anderem Wohlbefinden, Sympathie und auch die Konzentrationsfähigkeit. Inhalte finden leichter den Weg in das Langzeitgedächtnis. 

Und darüber hinaus macht die Arbeit so einfach mehr Spaß. Deshalb spielt Humor eine große Rolle in meinem Leben und auch meiner Arbeit.

Entscheidend sind persönliches Wachstum und Entwicklung. Und diese werden – genau wie Gesundheit – durch Humor und Lachen unterstützt. Und gerade wenn im therapeutischen Kontext tiefe und schwierige Themen zutage treten, ist Humor und Leichtigkeit ein guter Ausgleich.

Bodenständig

Es geht mir in der Arbeit mit Menschen nicht um angesagte Tools oder Schlagworte, sondern um praktische und pragmatische Anwendbarkeit neuer Herangehensweisen.

Als gebürtiger Westfale ist mir die Bodenständigkeit gewissermaßen in die Wiege gelegt worden.

Gleichzeitig interessiere ich mich für Spiritualität, Achtsamkeit und Psychologie. Für mich kein Widerspruch, im Gegenteil gibt mir meine bodenständige, westfälische Herkunft doch die nötige Erdung, um mich mit derlei Themen zu befassen, ohne die Bodenhaftung zu verlieren

Achtsam

Achtsamkeit ist meines Erachtens für moderne Menschen heute unerlässlich. Denn erstens ist sie als ausgleichendes Gegengewicht zu unserer dynamischen schnellen Welt unverzichtbar. Zudem hilft eine achtsame Haltung, um zu priorisieren, schnell und angemessen zu agieren und nicht den Überblick zu verlieren. 

Ich übe mich seit fast 20 Jahren in Achtsamkeit und Meditation und seit fast 10 Jahren in Improvisation und Impro-Theater und bin überzeugt, dass beides zusammengehört.

Denn Achtsamkeit und Improvisation ergeben sich aus der gleichen Grundhaltung: präsent sein, im Moment sein, fokussiert sein, mit sich selbst verbunden sein. 

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Was mich in meinem Leben geprägt hat

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Die Stille im Auge des Orkans

Weihnachten 2004 verbrachte ich auf Ko Lanta, einer Insel im Süden Thailands. Als der Tsunami eine vorgelagerte Insel überspült hatte, gab jemand eine Warnung durch und ich schaffte es, mit vielen anderen, rechtzeitig vom Strand in ein höhergelegenen buddhistischen Kloster zu fliehen, in dem sich hunderte Einheimische und Touristen sammelten. Es herrschte totale Ungewissheit, Unsicherheit, die Mobilfunknetze waren zusammengebrochen und niemand wusste irgendwas. Alle redeten nur von Big Wave und dass die Welle so hoch sei, dass wir auch hier vielleicht nicht sicher seien. Dann lief wieder eine Gruppe los und suchte Schutz, höher am Berghang. Andere kehrten zurück. Die zwei einheimischen Polizisten waren auch völlig hilflos und überfordert, es herrschte Chaos über Stunden.

Gelassenheit im Chaos

Was mich in dieser Situation am Allermeisten beeindruckte, waren die buddhistischen Mönche inmitten dieses Durcheinanders. Sie wirkten völlig gelassen, bewegten sich in normalem Tempo und taten als einzige etwas Sinnvolles. Sie gingen umher und verteilten Wasserflaschen und Kekse. Sie wussten nicht mehr als wir, ihr Kloster und ihre Leben waren möglicherweise bedroht und sie waren umgeben von hysterischen Menschen. Und sie lächelten und wirkten vollkommen mit sich im Reinen.

Innerer Raum

Damals hat sich mir tief eingeprägt, dass es einen inneren Raum gibt, der von äußeren Umständen unangetastet bleibt. Und dass die Lösung für viele Themen in der inneren Haltung liegt und nicht im äußeren Tun. Das richtige Tun ergibt sich dann automatisch! Daher sind Achtsamkeit und die Reflexion der eigenen Haltung seitdem ein sehr wichtiger Teil meines Lebens und meiner Arbeit.

Und es liegt mir sehr am Herzen, diese Erfahrung mit meinen Klienten zu teilen und sie dabei zu unterstützen, die Stille im Auge des Orkans zu entdecken. Denn wenn man mit seiner inneren Kraft und Klarheit verbunden ist, bleibt man resilient gegenüber Krisen und kann das Notwendige tun. Aber eben nur genau das.

Der eigene Weg

Zusammen mit vielen anderen Erfahrungen, Erkenntnissen und Begegnungen hat auch dies dazu geführt, dass ich mich auf den Weg gemacht habe, herauszufinden, was ich im Leben wirklich tun will. Was ich zu geben habe. Und ein Teil davon ist es, andere Menschen zu unterstützen, mehr Bewusstheit zu entwickeln für ihren eigenen Weg und für die Hindernisse aus der Vergangenheit, die diesen Weg zum Teil versperren.

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Werdegang und Ausbildungen

Heilpraktiker (Psychotherapie)

Zertifizierte Ausbildung in humanistischer Therapie (Oshouta Institut Köln)

Ausbildung in systemischer Aufstellungsarbeit (UTA-Akademie, Köln)

Ausbildungen in Neurolinguistischer Programmierung (Abschluss: NLP Master)

Geprüfter Trainer (INeKO Institut der Universität Köln)

Weitere Seminare/ Ausbildungen in:  Focusing, Dynamischer Körpertherapie (Bioenergetik), Aufstellungsarbeit (Matthias Varga von Kibed, Thies Stahl), Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR), Emotional Freedom Technique (EFT), Gewaltfreie Kommunikation (GfK), Improtheater

2009: Veröffentlichung des Buches „Familie mit Zukunft. Aufmerksamkeit statt Aktionismus“ (Velber Verlag)

2001 – 2013: Arbeit in der Kinder- und Familienforschung

Studium in Trier, Magisterabschluss 1999 in Germanistik (HF), Politikwissenschaft (NF) und Sozialpsychologie (NF)

Mitglied im:

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